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Hof-Wagenburg
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Hof-Wagenburg

In der Wagenburg werden die Reste des ursprünglich über 600 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks des Wiener Hofes aufbewahrt: Neben den großen Prunkkarossen, mit denen der Herrscher seine Macht demonstrierte, gab es „Leib“-Wägen für die kaiserliche Familie, Dienstfahrzeuge für die Hofangestellten, Lastwägen für den Transport von Gütern sowie Reise-, Sport-, Freizeit- und Kindergefährte.

Ab dem 19. Jahrhundert waren die Hofwagen, die stets Vorfahrt gegenüber anderen Kutschen hatten, durch ihre mit Gold kombinierte „hofgrüne“ Lackierung gekennzeichnet, wobei die Breite der goldenen Streifen an den Rädern Aufschluss über den Rang des jeweiligen Insassen gab.

Während die Prunkkarossen des Barock von berühmten Architekten entworfen und von Hofkünstlern ausgeführt wurden, gab es im 19. Jahrhundert bereits eine Vielzahl rennomierter Handwerksbetriebe („Sattlermeister“) die qualitätsvolle Fahrzeuge für den Hof, den Adel, das reiche Bürgertum und den Export ins Ausland herstellten. Doch auch der Hof selbst betrieb weiterhin eine „Hof-Sattlerei“, die für Wartung und Reparatur der Fahrzeuge zuständig war und zeitweilig auch für den eigenen Gebrauch produzierte. In der Wagenburg haben sich daher neben  den Kutschen berühmter Wiener Fabrikanten auch solche erhalten, die vom Hof selbst produziert wurden.
MKR


Seit 2008 führt ein „Sisi-Pfad“ durch die Wagenburg, der das Leben der berühmten Monarchin von ihrem Einzug als kaiserliche Braut bis hin zu ihrem Begräbnis anhand ihrer Kutschen, ihrer prachtvollen Kleider und einzigartiger Kultobjekte wie ihrem persönlichen Sattel nachvollziehbar macht.


Erfahren Sie mehr über wissenschaftliche Projekte der Wagenburg im Bereich Wissenschaft & Forschung.

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Wien

Am 15. August 2014 (Maria Himmelfahrt) hat die Kaiserliche Wagenburg Wien für Sie geöffnet!
Jours d’ouverture et de fermeture spéciaux

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4702
info.wb@khm.at